Sonntag, 14. Januar 2018

Das Training trägt Früchte

Ich bin echt Happy! Seit Mozart mich vor vier Wochen vor den anderen so "vorgeführt" hat und mit seinem Dummy einige Minuten durch den Wald gelaufen ist, habe ich ja mit ihm daran gearbeitet dies nicht zu tun. Erst mal mit dem Ball, ganz informell. Dann letzte Woche Samstag konnte er immerhin schon die Aufgaben mit dem Ball absolvieren und kam artig damit zu mir zurück. Am Freitag nun habe ich mit ihm gearbeitet. Zuerst den Ball hingelegt und Voran geschickt. Mozart hat super gearbeitet und ist ganz schnell und artig mit dem Ball zu mir zurück gekommen. Nach ein paar Voran habe ich mich getraut ein Dummy hin zu legen. Und was soll ich sagen? Er ist damit wirklich zu mir zurück gekommen! Wow! Das war soooo toll! Und ich habe mich auch wahnsinnig gefreut und das hat er gemerkt.


Dann am Samstag Junghundeunterricht. Um meinen Buben nicht unnötig zu stressen, durfte er als erstes arbeiten. Da die Mädels beide läufig sind mussten sie eh warten und die beiden Rüden vor lassen. Klar müssen sie auch lernen trotz läufiger Hündinnen zu arbeiten, aber nicht wenn sie eigentlich was neues lernen sollen.


Ich habe mit Mozart 3 Stellen aufgebaut, indem ich zu jeder ein mal mit ihm gegangen bin und er anschließend das Dummy holen durfte. Danach habe ich dann zwei Dummys mit ihm im 180-Grad-Winkel ausgelegt. Das zuerst ausgelegte sollte er auch zuerst holen. Das andere wurde durch jemanden gesichert. Wäre gar nicht notwendig gewesen, denn Mozart hat das erste Dummy ganz toll abgegeben! Dann durfte er auch das zweite holen. Und weil die Aufgabe so schön war, haben wir sie noch ein zweites Mal gemacht. Mozart hatte alle Dummys ganz artig zu mir gebracht ohne auch nur im entferntesten daran zu denken durchzustarten. Bevor es schief geht, habe ich dann lieber aufgehört. Es ist ja schon ein Unterschied, ob er ganz alleine mit mir im Wald steht oder ob die anderen Menschen dabei sind und zuschauen.


Heute habe ich mich dann wieder mit Iris und Geenie getroffen zum Training. Da Jay Jay auch trainieren sollte, waren wir in der Sandkuhle. Auch heute war Mozart zuerst dran. Das werde ich auch noch ein paar Mal so machen, bis ich mir hundertprozentig sicher bin, dass er danach auch noch gut arbeitet. Auch heute haben wir 3 Stellen aufgebaut. Zuerst zwei sich gegenüberliegende Stellen einzeln ausgelegt und arbeiten lassen. Danach dann an beide Stellen ein Dummy hingelegt. Das eine abgesichert. Wäre bei Mozart nicht notwendig gewesen, denn er hat mir das Dummy artig gebracht und sich dann mit mir am Fuß umgedreht und gewartet bis ich ihn zum zweiten Dummy schicke. Danach ging es dann im 90-Grad-Winkel zu einem dritten Punkt.


Als nächstes habe ich zwei Dummys im 90-Grad-Winkel an zwei der bekannten Punkte ausgelegt. Das linke Dummy wurde abgesichert, das rechte sollte er holen. Danach durfte er dann auch das linke holen. Und nun noch eine Stufe schwieriger. Ich habe an zwei Stellen im 90-Grad-Winkel ein Dummy ausgelegt. An der dritten Stelle wurde danach eine Markierung geworfen. Nun im 180-Grad-Winkel gedreht und entgegengesetzt zur Markierung geschickt. Mozart holte artig und kam damit auch zu  mir zurück. Danach durfte er die Markierung holen und dann noch das dritte Dummy. Fertig. Das reichte für ihn. Immerhin 12 Dummys durfte er arbeiten und war super konzentriert bei der Sache.


Ich denke wir sind mit unseren "Hormonen" durch.


Als nächstes kam Geenie und danach dann Jay Jay. Auch für mein kleines Schwarzes gab es drei Stellen an denen sie arbeiten sollte. Bevor ich zu  meinem Ausgangspunkt mit ihr gegangen bin, haben wir 4 Dummys an eine Stelle gelegt. JJ musste später über zwei Geländeübergänge um dorthin zu gelangen. Während Jay Jay an unserem Ausgangspunkt wartete, habe ich schräg hinter uns 4 weitere Dummys auf den Hang in eine Gruppe 1-Meter-hoher Kiefern geworfen. Unseren Helfer (Iris) hatte ich am Hang uns gegenüber hinter einer Kiefer platziert. Von dort kam dann auch als erstes eine Markierung die Jay Jay sich merken sollte. Dummerweise haben weder Jay Jay noch ich sie gesehen. Warum auch immer. Jetztsollte mein Mädel ein Dummy von dem ersten Punkt holen, danach dann die Markierung. Jay Jay war viel zu weit rechts. Keine Chance sie dorthin zu bekommen wo ich sie hinhaben wollte. Also Rückrufpfiff und wir beide sind zusammen das Dummy holen gegangen.


Kurze Info an unseren Helfer das Dummy bitte höher zu werfen damit wir es auch sehen können. Zurück an unserem Platz durfte Jay Jay das erste Dummy schräg hinter uns am Hang aus den Kiefern holen. Zweite Markierung. Dieses Mal konnten wir sie sehr gut sehen. Abwechselnd musste Jay Jay zuerst mal zum ersten Punkt dann in die Kiefern oder die Markierung holen. Und sie hat das richtig toll gemacht und aufgepasst wo die Markierung fällt. Als alle Dummys drin waren, mussten wir noch ein Dummy retten. Das war dummerweise oben in einer Astgabel hängen geblieben. Die Gute Nachricht: Es war nur ein Strauch. Die schlechte Nachricht: Der Strauch stand am Hang und war doch ganz schön hoch. Aber gemeinsam haben wir es geschafft das Dummy raus zu schütteln. Und Jay Jay hat es uns dann gebracht. Geht doch!



Sonntag, 31. Dezember 2017

Ein letztes Mal in diesem Jahr


gibt es hier was zu lesen. Aber keine Angst, auch 2018 wird es viele kleine Geschichten hier geben. Schon alleine dann, wenn unser B-Wurf da ist.


Es gibt ja Leute, die glauben Hunde könnten nicht denken oder sich gar Strategien ausdenken. Ich habe bei meinen Hunden schon mehrfach erlebt, dass sie sehr wohl genau darüber nachdenken was sie tun, bzw. was sie tun müssen um an ihr Ziel zu kommen. Das neueste Beispiel ist Mozart.


Ich war gerade mit allen vier Hunden draußen zum Lösen. Ich hatte ja erwähnt, dass Mozart grad nicht so gut aus dem Garten wieder rein kommt und ich das mit Hilfe von einer Belohnung in den Griff bekommen habe. Die Belohnung gibt es immer noch - Mozart kommt schnell und artig ins Haus. Eine kleine Dose mit getrockneten Pansenstücken steht dafür direkt an der Tür. Ich rufe Mozart also rein, er bekommt sein Pansenstück und wir gehen gemeinsam vom Wintergarten ins Haus. Tür zu, alle aufs Sofa.


Kurz darauf steht Mozart wieder auf, geht zur Terassentür, die ich vom Sofa aus sehen kann, stellt sich dorthin und schaut mich an. Das ist sein Zeichen um uns zu sagen das er raus muss. Hmmmm, kann das sein? Wir waren doch vor nicht einmal fünf Minuten draußen gewesen! Naja, vielleicht hat er vergessen einen Haufen zu machen und es drückt nun. Also stehe ich auf und gehe mit Mozart durch den Wintergarten und lass ihn hinaus.


Zwei Sekunden später war klar, dass der Bub keinesfalls muss. Mozart ist hinaus in den Regen gelaufen und hat sich gegenüber der Tür hingestellt und mich angeschaut. Er wollte, dass ich ihn rufe und er dann als Belohnung ein Stück Pansen bekommt. Da ich ihn nicht gerufen habe, hat er sich hingesetzt und weiter gewartet das ich rufe. Ich hab ihm dann den Gefallen getan und ihn gerufen und belohnt, obwohl ich sein Spiel durchschaut habe. Zurück ins Wohnzimmer und aufs Sofa. Keine zwei Minuten später steht Mozart auf und geht zur Tür ....


Ich finde das echt klasse überlegt. Er hätte sich ja auch vor die Dose stellen können um Kekse zu betteln. Aber er hat genau das getan wofür er belohnt wird. Die Pansenstücke müssen ihm wohl sehr gut schmecken, dass er sich diese kleine List ausgedacht hat.


Seit Freitag Mittag habe ich Urlaub. Leider spielt das Wetter nicht wirklich mit, aber das hindert mich nicht daran ordentlich mit den Hunden zu trainieren! Endlich richtig viel Zeit! Am Freitag Mittag hatte ich mich dann auch gleich mit den M&Ms verabredet. Zuerst kamen die Großen dran, danach die Kleinen. Für die Großen gab es eine große Suche. Jeder Hund durfte 4 Dummys holen. Wir hatten zur Ablenkung zwei Plastikenten und eine Taube in das Gebiet gestellt - alle drei Hunde liefen so daran vorbei. Sehr schön! Nach der Suche gabs dann noch ein paar Markierungen für jeden. Jay Jay hat klasse gearbeitet. Schnell und gut markiert! Ich kann es immer noch nicht fassen, wie sehr sie dieses mal von der Läufigkeit beeinträchtig war. Hätte ich das gewusst, ich hätte die BLP sicherlich nicht gemeldet. Das Training in der ganzen Zeit war im Grunde genommen für die Katz! Und jetzt ist sie wieder sooooooooooo toll! Ich hab endlich mein Mädchen wieder.


Danach waren die Kleinen dran. Wir haben noch Verstärkung bekommen von einem vierten Junghund - die Tochter der M&Ms mit ihrer Hündin. Zuerst gab es ein bisschen Fußlaufen hintereinander her. Der vorderste gab einen Sitzpfiff, wir blieben alle stehen und die Hunde setzten sich. Dann ging der letzte in Schlangenlinien durch die Reihe bis nach vorne. Wieder Fußlaufen, Sitzpfiff, Anhalten und der letzte nach vorne. Als wir alle durch waren, haben wir die Hunde in einer Reihe nebeneinander gesetzt. Jeweils 3 Leute haben sich im Abstand von 2 - 3 Schritten vor die Hunde gestellt, der Vierte ist ein Stück weiter weg gegangen und hat seinen Hund zu sich gerufen. Die anderen drei sollten dabei sitzen bleiben. Das hat sehr gut geklappt. Irgendwann ist Mozart aber aufgestanden und musste die für ihn neue Hündin begrüßen gehen. Aber er ist nicht während der Übung aufgestanden. Immerhin. Für Mozart war das Training dann hier zu ende, denn mit dem Dummy wollte ich nichts machen weil er ja gerade ein Problem mit dem zurückkommen hat. Es wäre kontraproduktiv gewesen. Die anderen haben dann nacheinander jeder noch ein paar Markierungen und das Tupfenspiel gemacht.


Am Abend hatte ich dann noch Besuch von Iris. Kurzfristig haben wir beschlossen mit Geenie und Mozart noch ein kleines Training zu machen. Dazu sind wir in meine Praxis gegangen und haben anständig an der Fußarbeit trainiert. Ein Schritt und ein Schritt und ein Schritt .... Zuerst waren die beiden ganz schön aufgeregt. Immerhin waren sie ganz schön beengt am trainieren. Aber das wurde immer besser. Wir haben etwa 45 Minuten an einzelnen Schritten Fußlaufen, rechts- und Linkswendungen und nach rechts und nach links abbiegen geübt. Dann noch Sitz und Platzwechsel. Die beiden haben sehr gut mitgearbeitet und Mozart war danach ganz schön fertig.


Am Samstag morgen ging es dann gleich weiter mit dem Junghundetraining. Dieses mal waren wir nur zu dritt. Lucy, Nieke und Mozart waren da. Lucy war seit zwei Tagen läufig und immer noch ein bisschen durch den Wind. Sie durfte dann auch zuerst arbeiten. Im Gegensatz zu den letzten beiden Wochen war sie aber viel besser dabei. Das Hormonchaos scheint sich also langsam zu legen. Ich konnte den beiden einige Tipps geben wie sie die Aufgaben besser machen und war sehr zufrieden mit den gezeigten Übungen. Danach kam Nieke dran. Sie kommt nicht so oft zum Training, weil Frauchen etwas weiter weg wohnt und auch immer mal am Wochenende arbeiten muss. Aber es hat alles sehr gut geklappt und ich konnte den beiden noch ein paar Sachen mitgeben die sie nun künftig üben können/sollen. Ich bin schon ganz schön stolz auf meine "Babys" die machen sich alle richtig gut. Zum Schluss war Mozart dran. Er war ein bisschen durch den Wind. Das das vielleicht an der läufigen Lucy gelegen hat, ist mir erst hinterher eingefallen. Wir haben ja genau da gearbeitet wo sie zuvor auch gewesen ist. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! Aber trotzdem hat er sich viel Mühe gegeben. Nur mit dem sitzenbleiben klappte es nicht so gut.


Für heute hatte ich mich wieder mit Iris verabredet. Sie musste nachsitzen, da sie am Samstag nicht dabei war. Da wir nur zu zweit waren hab ich beschlossen das wir die beiden gleichzeitig arbeiten. Und so sind wir gemeinsam nach hinten ins Wäldchen gegangen. Unterwegs haben die Hunde ihre Geschäfte erledigt. Natürlich mussten sie artig an lockerer Leine gehen! Zuerst mussten wir ein Click für Blick-Training einlegen, da unsere Nachbarin mit Besuch und 4 Hunden kam und an uns vorbei musste. Das hat die beiden natürlich hochgefahren, so dass wir danach noch ein bisschen Unterordnung machen mussten um sie wieder in den normalen Arbeitsmodus zu bekommen. So mit dem Dummy zu arbeiten wäre nicht gut gewesen. Das wäre sicherlich nach hinten losgegangen.


Nachdem die beiden sich runtergefahren haben, haben wir nacheinander zusammen mit den Hunden ein Dummy ausgelegt und die Hunde Voran geschickt. Die Übung wurde abwechselnd ein paar mal wiederholt. Ich habe Mozart an der Schleppleine gehabt und gleichzeitig am sofortigen zurückkommen gearbeitet. Beim letzten Mal ist er dann auch tatsächlich ohne zu zögern direkt auf mich zugelaufen! Na das gab aber eine riesen Portion Skyr! Fand er gut! Und hat es sich sicherlich auch gemerkt. Zum Schluss gab es dann noch das Tupfenspiel. Dieses mal richtig schwierig versteckt. Die Hunde haben beide gut die Nase eingesetzt und das Dummy schnell gefunden. Das reichte dann auch für die beiden. Wir mussten schließlich auch noch an lockerer Leine zurück gehen. Man merkte dann auch schon sehr gut, dass die Konzentration nicht mehr da war. Ich musste mehrfach stehenbleiben und Mozart wieder zu mir zurück beordern. Aber bevor es zurück ging, musste Mozart noch ein bisschen sitzenbleiben üben, während ich für Jay Jay schon einmal eine große Suche vorbereitete.


Dann war die Jay Jay dran. Es ist wirklich toll anzusehen, wie viel Spaß sie hat und wie sie sich freut, wenn sie merkt das ich die Dummyweste an habe und sie arbeiten darf. Der ganze Hund leuchtet dann vor Freude, nicht nur die Augen. Nachdem auch sie ihre Geschäfte erledigt hat, musste sie an die Leine und ordentlich Fuß laufen. Das gehört dazu, das kann man gar nicht oft genug üben. Und Jay Jay weiß, dass sie ordentlich laufen muss, sonst dauert es nur länger bis sie arbeiten darf. Und man kann ihr richtig ansehen wie sie sich zusammenreißen muss. Aber das gemeine Frauchen will es halt so. Zuerst durfte sie die 6 Dummys aus der Suche holen. Das war ganz schön schwierig. Zwei Mal habe ich ihr ein Verleitdummy so in den Weg geworfen, dass sie auf jeden Fall drüber muss. Sie hat es gesehen - ein Blick und zack lief sie mit dem bereits gefundenen Dummy zu mir. Click! Das hat die Maus super gemacht! Auch beim zweiten Mal hat sie das Verleitdummy nur kurz angeschaut.


Danach dann zwei Markierungen in einer Linie. Das vordere Dummy sollte zuerst geholt werden, wozu ich einen Pfiff gegeben habe. Jay Jay hat sofort gestoppt und das Dummy aufgenommen. Nach zwei Wiederholungen haben wir uns einen neuen Platz gesucht. Dieses mal sollte ein Dummy nachgelegt werden, wenn sie das hintere geholt hat und auf dem Rückweg ist. Erster Versuch: Jay Jay hört auf den Pfiff, stoppt und bringt das vordere Dummy. Danach schicke ich sie wieder und sie läuft gut durch zum hinteren Dummy und bringt dieses. Nun schicke ich sie erneut Voran. An der Stelle wo das vordere Dummy lag fängt sie an zu suchen. Stoppfiff! Jay Jay nimmt diesen an (Yeah!) und ich schicke sie weiter nach hinten, was sie auch sofort annimmt. Suchenpfiff und Dummy Nummer drei ist drin.


Bei der Wiederholung fällt das vordere Dummy leider hinter einen Hügel, so dass es nicht im Sichtfeld ist wenn Jay Jay dort ankommt. Ich gebe den Pfiff, Jay Jay guckt, sieht aber das Dummy nicht und läuft ein paar Meter weiter. Ich gebe den Rückrufpfiff. Hinterher wird mir von Iris bestätigt, dass sie tatsächlich gestutzt hat und sich unsicher war was sie tun soll. Auf den Pfiff hören und das hintere Dummy liegenlassen, das sie bereits sieht? Oder doch das hintere noch schnell mitbringen? Sie hat sich für mitbringen entschieden. Da das vordere Dummy noch lag, wurde hinten eine neue Markierung geworfen. Ich wusste ja, dass Jay Jay das vordere Dummy nicht im Blickfeld hat. Deswegen habe ich beim erneuten schicken nicht nur den einzelnen Pfiff gegeben, sondern gleich danach auch den Suchenpfiff. Und schon ging die Nase runter und Jay Jay brachte das gewünschte Dummy. Dann noch das hintere schnell geholt und das Training war vorbei und Jay Jay glücklich. Mein kleines schwarzes strahlt dann richtig wenn sie gearbeitet hat und gefordert wurde.


Wie gesagt - ich habe Urlaub! Und deswegen dürfen die beiden schwarzen sich auf morgen früh freuen. Ich habe mich noch mal mit Iris zum Training verabredet. Dieses mal in der Sandkuhle. Ich bin gespannt und freue mich schon.



Freitag, 29. Dezember 2017

Der erste Schritt ist getan

Über die Weihnachtsfeiertage hatte ich eine Menge Zeit, die ich dazu genutzt habe mich ausgiebig mit dem Thema Deckrüde für unseren B-Wurf zu befassen. Nach reiflicher Überlegung, einer Deckanfrage und einem langen Gespräch mit Bianca steht nun fest, dass Jay Jay (Flying Flap Ears Jay Jay) im Mai/Juni 2018 von Sky (Meadowlark Skylark)
gedeckt wird.


Flying Flap Ears Jay Jay
tauglich für Standardzucht
HD: A2/A2, ED frei/frei
CNM: über Erbgang frei, EIC: Träger,
SD2:Träger, HNPK: frei, prcd-PRA: frei
Augen RD: frei, PRA: frei, Katarakt: frei vom 13.10.15
vollständiges Scherengebiss
Jay Jay ist reinerbig schwarz
Formwert: sehr gut
Wesenstest, JP/R, APD/F, Workingtests A





Meadowlark Skylark
tauglich für jagdl. Leistungszucht
HD: A2/A2, ED: frei/frei, prcd-PRA: frei
CNM: frei, EIC: frei,  RD / OSD: frei
SD2: frei, HNPK: frei
Augen RD: frei, PRA: frei, Katarakt: frei vom 08.05.2017
Formwert: sehr gut
Wesenstest, APD F, BLP, RGP, Prfg.m.leb.Ente (RGP) Schwz.-App.prfg.m.Wild (C), Workingtest A
Homepage: www.duckenticers.de



Sky habe ich vor einigen Jahren kennengelernt und war sofort von ihm fasziniert. Ein so sanfter Rüde, den ich am liebsten gleich adoptiert hätte. Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage www.-vom-Uthleder-berg.de

Samstag, 23. Dezember 2017

Frohe Weihnachten!



Was wir sonst noch so machen

Typisches Frühstück bei uns. Ein Hund rechts, ein Hund links, daneben noch zwei weitere, die man jetzt nicht sieht. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Bekomme ich was? Ganz lieb guck ...
 
Echt nicht? seufz. Selbst Mozart geht nicht dichter ran ans Brett. Deshalb dürfen sie das auch solange wir uns auf sie verlassen können.
 
Fette Beute! Seit neuestem schleppt der kleine, große Bub jeden Tag dicke Holsstücke bis vor die Haustüre. Er liegt ja auch gern vorm Ofen, dann muss er auch Holz mit nach Hause bringen.
 
 
 

Mozart durfte das erste Mal den Weihnachtsmarkt besuchen. Wir waren nur in Bremerhaven, dort ist der Markt winzig und nicht so viel los. Dafür ging es danach noch durchs Columbuscenter. Das war dann allerdings mächtig Stress, denn hier war es brechend voll. Aber Mozart hatte Hilfe an seiner Seite von Aiden. Dem Weihnachtsmann haben sie dann erzählt was sie sich zu Weihnachten wünschen.
 
Was wollen die Vier bloß von mir? Kekse? Hmmmmmmmmmm, hab doch garkeine mehr, muss doch erst welche backen.

Na gut, dann back ich auch mal neue Kekse. Ihr habt gewonnen! Erst der Teig. Hühnerherzen püriert mit Banane und Khaki. Ebenfalls püriert. Das allein hätten sie auch schon so futtern mögen.
 
Dann noch Reismehl dazu

Und schön lange verrühren.

Nachdem der Teig dann fertig ist, kommt er in Silikonförmchen und wird gebacken. Zum Schluss müssen die Kekse dann noch ordentlich nachtrocknen, damit sie lange halten. Nun haben wir wieder Vorrat für die nächste Zeit.
 

 
Aiden liebt es nach wie vor sich auf dem Rücken zu rekeln - Füße in die Luft.
 
 
Gestern gab es neue Spielzeuge. Endlich habe ich die Knochen und das Dottie gefüllt, das hier schon ewig rumlag. Und obwohl ich die an die Hunde verteilt habe, sah es dann plötzlich so aus. Alles Meins, meint Mozart.
 


Heute morgen hatte Mozart wieder Junghundtraining mit seinen Geschwistern. Danach durfte Jay Jay auch noch ein kleines Training absolvieren. Sie war heute sooooooooooooo schnell und so gut drauf wie lange nicht  mehr! Und sie hat phantastisch markiert und genau das getan was ich ihr gezeigt habe. Ohne Probleme drehte sie sich mit am Bein in die Richtung in der sie das Dummy holen sollte und nahm die Richtung dann auch problemlos sofort an. Eine neue Sache, die wir geübt haben: Zwei Dummys in einer Linie hintereinander. Das vordere sollte zuerst geholt werden, was ich durch einen kleinen Pfiff angezeigt habe. Und Jay Jay hat das einfach so umgesetzt. Ich glaube nun ist sie mit ihrer Läufigkeits/Scheinträchtigkeis-Sache durch. Ich habe das bei ihr noch nie so erlebt wie dieses mal nach dem ersten Wurf. Das muss ich mir unbedingt merken.


Und obwohl die beiden Schwarzen eigentlich kaputt vom Training hätten sein sollen, mussten sie erst noch mal ein wenig Halligalli auf dem Sofa machen. Immer druff auf die Mutti!
 

Dienstag, 19. Dezember 2017

Das Pubertier lässt grüßen!

Fast einen Monat habe ich nichts berichtet! Natürlich haben wir nicht gefaulenzt, sondern das was wir schon können vertieft. Mozart ist nun 9 Monate und zwei Tage alt und wiegt aktuell 24,5 Kilo. Sein Kopf ist breiter geworden und er hat sich richtig toll entwickelt. Aber er hat auch ein bisschchen mit dem Großwerden zu kämpfen und probiert sich aus.


So kam er plötzlich auf die Idee, dass Auto doof ist. Wenn er in die Autobox springen soll, dann ist ja der Spaß vorbei. Da ich meistens von zuhause aus mit ihm zum trainieren losgehe, hat er ja fast Recht, auch wenn ich einmal die Woche mit ihm zum Hundeplatz fahre! Zwei Tage habe ich ihn dann ins Auto gehoben, in der Hoffnung das es sich von alleine gibt. Fehlanzeige. Also habe ich ein Leckerchen eingesetzt. Das hat er völlig ignoriert. War ihm nicht gut genug. Nächstes Register gezogen und kleine Trockenpansenstücke aufgefahren. Das half! Die ersten Male habe ich ihn mit dem Pansen in die Box gelockt, click, Futter. Nach einigen malen, habe ich es ihm nur noch gezeigt und wenn er dann von alleine hinein gesprungen ist, gabe es den Click und Futter. Im letzten Schritt dann musste er alleine reinspringen ohne dass er das Futter gesehen hat. Erst wenn er drin war, gab es den Click und ich habe zuerst die Box geschlossen, bevor ich in die geschlossene Dose, die oben auf der Ablage steht, gegriffen habe um ihn zu belohnen. Das Ganze hat vielleicht eine Woche gedauert, dann war der Spuk vorbei. Damit das aber sitzenbleibt, gibt es den Inhalt der Dose nun zu Ende. Nicht jedes Mal, aber häufig.


Die zweite lustige Idee war, dass er abends, wenn es in den Garten ging, nicht mehr rein kam. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!! Auch hier kommt Futter zum Einsatz. In diesem Fall leckere Käseleckerchen. Die riechen tatsächlich richtig nach Käse und scheinen gut zu schmecken. Genau wie bei der Autosache, habe ich auch zuerst gelockt indem ich die Tüte geschüttelt und geraschelt habe. Das brauchte ich aber nur einmal machen. Mozart hat ganz schnell begriffen, das es was leckeres gibt, wenn er schnell reinkommt nach dem rufen. Aber auch hier erst Click, dann Tür zu und Futter.


Am letzten Samstag beim Junghundtraining hat der kleine Mann dann den Bock abgeschossen. Zuerst hat er ganz toll mitgearbeitet und die Unterordnungs-Übungen schön ausgeführt. Dann kam das Apportieren dran. Da wir an dieser Stelle schon ganz oft gearbeitet haben, habe ich ihn sitzen lassen um das Dummy auszulegen. War nicht das erste mal, das kann er eigentlich schon. Ich mache es auch nicht jedes mal, aber ab und zu. Dieses mal ist er aufgestanden und mir, als ich auf dem Rückweg war, ein paar Schritte entgegen gekommen. Hat er noch NIE gemacht! Beim zurückkommen mit dem Dummy ist er dann an mir vorbeigeschossen und hat ne kleine Runde gedreht bevor er zu mir gekommen ist. Das ist nichts neues und das habe ich bisher auch einigermaßen toleriert und arbeite daran. Doch dann kam es! Das nächste Dummy habe ich mit ihm zusammen ausgelegt. Zurück an unserem Platz schicke ich ihn. Suchenpfiff, Rückrufpfiff .... Und Mozart fängt an große Runden durch den Wald zu drehen. Keine Chance ihn zu bekommen. Absolut nicht ansprechbar. Er lief freudig mit Dummy im Fang durch die Gegend. Immer mal dicht an uns vorbei und wich dann aus wenn wir versucht haben ihn zu greifen. Selbst ein vor die Füße geworfenes zweites Dummy hat er ignoriert. Das Zergelspielzeug sowieso. Nachdem ich begriffen habe, dass ich ihn wohl leider so lange gewähren lassen muss bis er von alleine die Nase voll hat und zu mir kommt, habe ich mich zu den beiden anderen gestellt und gewartet. Und Mozart schoss immer schön dicht an uns vorbei, nun haben wir aber nicht mehr versucht ihn zu greifen. Da macht das Spiel dann auch nicht mehr so viel Spaß. Er wurde langsamer und da kam ich auf die Idee ihm ein bisschen Futter auf den Boden zu werfen als er dicht bei uns war. Und das hat dann auch gewirkt! Er spuckte das Dummy aus und suchte sich das Futter. Und so konnte ich ihn dann endlich greifen.


Das Pubertier lässt grüßen!


Nun gibt es Schleppleinentraining. Hab die Tage schon mal angefangen und bewaffnet mit Geschirr und 5-Meter-Leine ein Dummy ausgelegt. Dann geschickt und Rückrufpfiff. Das laufen am Samstag hat ihm wohl so ein Spaß gemacht, dass er das gleich wieder versucht hat. Dachte ich mir, deshalb ja auch die Schleppleine. Aber nun konnte ich ihn an der Leine zu mir ziehen. Fand er doof. Wir haben das einige Male gemacht. Auch habe ich ein Dummy direkt bei uns vor die Füße geworfen das er aufnehmen und mir geben sollte. Auch hier hat er natürlich versucht damit stiften zu gehen. Dank der Leine erfolglos.


Heute habe ich dann wieder ein kleines Training mit ihm gemacht. Wir wollen heute Abend weg, und da muss er kopfmäßig ausgelastet sein. Als  Belohnung habe ich mir den flüssigen Skyr ausgesucht. Das hat Iris letztens zufällig entdeckt und weil es den heute im Lidl günstiger gab, habe ich gleich  mal einen mitgenommen in der Hoffnung das Mozart das Zeug auch super findet.
Er war begeistert davon! Also hatte ich eine sehr gute Superbelohnung. Und genau das brauchte ich nun für das angedachte Training. "Angefüttert" habe ich ihn, als er mit einem Stück Holz zu mir kam und ich es ihm abgenommen habe. Click und Skyr! Wow! Da machte er aber große Augen! Nun ging das Training an der 1-Meter-Leine los. Dummy auf die Erde, Mozart musste warten bis das Kommando "Apport" kam. Das macht er gut, das sitzt. Da er an der kurzen Leine war, konnte er nicht mit dem Dummy abhauen, das hat er natürlich sofort gemerkt. Aber er versuchte trotzdem sich mir zu entziehen. Ich habe ihn aber mit Hilfe der Leine und der Stimme so zu mir geholt, das ich das Dummy hätte abnehmen könne, wenn er es dann nicht hätte fallen lassen. Dafür gab es noch keine Belohnung, er musste das Dummy aufheben und erst kurz bevor ich es ihm abgenommen habe, gab es den Click und dann natürlich die neue Superbelohnung, nachdem ich das Dummy weggesteckt habe. So haben wir ein paar Dummys eingesammelt und es wurde langsam besser.

Nun die nächste Übung. Mozart mit Geschirr an der Schleppleine. Zusammen haben wir das Dummy fünf Meter weg gebracht. 

Zurück am Platz, habe ich ihn dann geschickt, Suchenpfiff und Rückrufpfiff. Bei 5 Metern nicht wirklich einfach. Logisch, dass der Bub gleich mal wieder versuchte flitzen zu gehen. Dumm nur, dass ich drauf vorbereitet war und ihn schnell mit der Leine zu mir gezogen habe. Diese Übung haben wir auch mehrfach gemacht. Mal habe ich ihn abgesetzt und er musste warten, während ich das Dummy ausgelegt habe, mal habe ich es geworfen,

und manchmal musste er mit mir zusammen hingehen und das Dummy auslegen. Aber immer gab es den Rückrufpfiff und ich half ihm direkt zu mir zu kommen. Click, wenn er angekommen ist und nicht mit dem Dummy rumhampelte, so dass ich es auch abnehmen konnte. Und dann .... 

Legger! So lecker, dass er dann tatsächlich das erste mal auf den Pfiff ganz von alleine zu mir gekommen ist und mir das Dummy präsentierte! Yeah! Jackpott durch gaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Skyr und Ende des Trainings. Nun kann er darüber schlafen und das Gelernte verarbeiten. Ich hoffe im nächsten Training sieht das schon besser aus und er kommt gleich von Anfang an ohne Hilfe mit dem Dummy zu  mir zurück. Schuld habe ich natürlich, denn es hat sich ja bereits angedeutet. Das fand ich noch nicht so schlimm.

Das Training war richtig toll und ich bin glücklich und stolz auf den kleinen Mann! 


Montag, 11. Dezember 2017

Schnee!!!

Wir hatten tatsächlich heute Schnee! Da man nie weiß wie lange er liegen bleibt, schnell die Kamera gezückt und Bilder gemacht! Und das war auch gut so, denn es fing gegen Abend auch schon an zu tauen.