Samstag, 16. September 2017

Welpenausflug zum WT

Heute morgen habe ich mich wieder mit meinen Welpen getroffen zum Training. Dieses Mal haben wir uns auf dem "Kleinen Workingtest" in Ringstedt getroffen. Vormittags war dort Schnuppern angesagt. Und dort sollten unsere Junghunde ihre ersten Erfahrungen mit der Szene machen. Da ich das Gelände kenne wusste ich das es nicht so weitläufig sein wird.


Wir haben uns um 10 Uhr auf dem Parkplatz getroffen und sind dann gemeinsam ein Stück in Richtung geschehen gegangen. Obwohl weit und breit kein Hund und kein Mensch zu sehen war, waren unsere Kleinen wahnsinnig aufgeregt. Auch Schüsse konnten wir keine hören. Aber es lag was in der Luft und das merkten unsere Fellnasen. Also gingen wir immer nur kleine Stücke und warteten dann wieder bis die Bande sich gesammelt hatte um das nächste Stück zu gehen.


Als wir an der Meldestelle vorbei kamen, wurden wir begeistert gefragt, ob das eine Welpentreffen wäre. Ja, wir wollen mal ein wenig mit den Kleinen schnuppern! Das fanden sie toll und boten uns an das wir auch den Chip dort auslesen lassen können, dann haben sie das auch schon mal erlebt. Das wollten wir dann später auf dem Rückweg auch annehmen und verabschiedeten uns um weiter in Richtung Geschehen zu gehen.  Als wir nicht mehr weit entfernt waren konnten wir merken das die Hunde immer aufgeregter wurden und sich kaum noch beherrschen konnten. Wohlgemerkt: Es war NIX zu hören oder zu sehen! Nur die Spannung die anscheinend in der Luft lag. Selbst Mozart, der eigentlich sehr gut an der Leine gehen kann, konnte sich kaum beherrschen und ich hatte alle Hände voll zu tun mit ihm vernünftig voran zu kommen. Wir hielten also wieder an und machten mit den Hunden das "It's your Choice"-Spiel um sie ein wenig ruhiger zu bekommen. Und das klappte auch gut, langsam konnten sie sich zurücknehmen und wurden zusehends ruhiger. Nun kam uns auch der erste Hund mit Mensch an der Leine entgegen. Er bemerkte sofort dass wir üben und nahm auch Rücksicht.


Dann ging es weiter bis zur Wartezone. Dort platzierten wir uns und die Hunde bekamen einen gefüllten Kong, den ich extra vorbereitet und mitgenommen hatte. Das war eine gute Idee! Alle waren intensiv beschäftigt damit und schleckten sich in die Entspannung. Hier hörten wir nun auch mal einen Schuss. Da es ja ein Schnupper-WT war, dauerte es immer relativ lange bis die nächsten dran waren und wieder ein Schuss ertönte. Schließlich wurden den Teilnehmern nach der Aufgabe alles erklärt. Unsere Junghunde reagierten kaum auf die Schüsse. Es wurde vereinzelt nur mal kurz innegehalten und gehorcht. Sehen konnten wir von hier nichts. Das war aber auch nicht wichtig. Für die Hunde war es so schon aufregend genug. Die anderen Hunde auch noch arbeiten zu sehen, wäre sicherlich zu viel gewesen. Während wir so warteten wurden wir auch  mehrfach angesprochen. Alle fanden es toll, das wir diesen Ausflug machen.


Nachdem die Kongs leer waren, machten wir uns dann auf den Rückweg. Nun gabs noch einen kleinen Abstecher in die Meldestelle, und die nette Truppe erkundigte sich nicht nur nach der Zucht sondern las auch noch den Chip aus. Zuerst durften die Hunde allerdings das Gerät abschnüffeln, bevor es an den Hals kam und piepte. Das haben sie alle sehr gut gemacht. War auch nicht so schwierig, schließlich hingen sie alle an der Tube. Nun ab zurück zum Auto. Man merkte, dass die Kleinen sich kaum noch konzentrieren konnten. Wir waren insgesamt auch eine ganze Stunde unterwegs. Kam mir gar nicht so lange vor!


Nachdem wir die Hunde im Auto verstaut hatten, sind wir noch einmal gemeinsam zum Ort des Geschehens gegangen und haben zugeschaut. Es waren nicht so viele Teilnehmer, so dass es nur zwei Gruppen gab bei denen wir zuschauen konnten. War sehr interessant. Ich habe dann die Aufgaben erklärt und Fragen dazu beantwortet. Das ist ja für alle Hundeführer neu gewesen. Leider war das Wetter nicht so gut und so beschlossen wir dann nach einer Stunde zu gehen. Die beiden Aufgaben waren sowieso gerade vorbei und bis zum Beginn der nächsten hätte es noch gedauert.


Mozart schlief tief und fest als ich zum Auto zurück kam. Aber bereits auf der halben Rückfahrt hatte er ausgeschlafen und spielte in seiner Box mit seinem Kuhhuf. Zuhause wurde dann aber erst noch mal ne Mütze voll Schlaf genommen. Gegen Abend habe ich mich dann noch mal mit Iris und Manu getroffen zum Spaziergang. Geenie sollte sich ein wenig mit Dottie und Aiden auseinandersetzen weil sie demnächst für einen Tag Urlaub bei uns macht und die beiden ihr doch ein wenig suspekt sind. Und so sind wir zu dritt losgestiefelt. Es dauerte keine fünf Meter, da wurde Geenie das erste Mal von Dottie eingenordet. Naja, anspringen kommt halt nicht so gut!  Das hat sie sich auch gleich gemerkt. Und mit der Zeit lernte sie auch was ansonsten nicht erwünscht ist. Dottie ist da sehr genau und gibt schon früh erste kleine Zeichen. Erst wenn die ignoriert werden, gibt's Ärger. Und so landete Geenie dann noch einige Male auf dem Rücken. Die beiden konnten aber auch sehr schön zusammen spielen. Rennen, um genau zu sein. Und dann rempelte Geenie im laufen, was gleich mal von Dottie quittiert wurde. Ok, rempeln darf man auch nicht. Als wir bereits auf dem Rückweg waren legte Geenie sich in Pose. Vorne runter, hinten der Po halb hoch, voller Spannung. Und so lauerte sie auf Dottie die von vorne angetrabt kam. Ein paar Meter vor Geenie drehte Dottie den Kopf zur Seite und züngelte kurz. Sofort ging die Spannung aus Geenie raus und der Satz, den sie eigentlich machen wollte wurde nur noch ein langsames loslaufen. Dottie stellte sich kurz quer und Geenie drehte ab. Das war wirklich toll anzusehen, wie fein die beiden miteinander kommuniziert haben. Geenie hat das sehr schön gemacht. Ich denke wenn sie dann bei uns bleibt wird sie sich auch frei in der Wohnung bewegen können ohne das sie meint sich ständig unterwerfen zu müssen. Wir werden vorher noch ein, zwei Mal spazieren gehen und dann wird Geenie da noch sicherer.


Danach durften dann Mozart, Jay Jay und Blue zusammen laufen. Das klappte auch sehr gut. Jay Jay ist erst mal die Spur ihrer Tochter gefolgt und hat genau geschaut wo sie lang gelaufen ist. Das konnte man daran sehen, dass sie auch überall dorthin gelaufen ist wo nur Geenie gewesen ist. Ein kleiner Abstecher hier rein, eine Kurve nach da und ein Bogen nach dort. Das war auch ein schöner Spaziergang, bei dem Mozart teilweise an der Leine laufen musste damit er nicht die ganze Zeit lang auf Jay Jay rum hopst. Als wir zuhause vor der Türe waren passierte es: Mozart sprang mal wieder auf die Jay Jay drauf und zwickte ihr ins Ohr. Und endlich hat sie ihm mal so richtig die Meinung gesagt. Ich wollte sie gerade abrufen, als ich sah was sie gerade tut. Ohne dabei auch nur ein Geräusch zu machen nordetet sie ihren Sohn ein. Ich hoffe das er das endlich verstanden hat. Jay Jay ist da aber auch so was von Nachsichtig. Da sie nie etwas gemacht hat außer kurz aufzujaulen wenn er schon wieder ins Ohr gezwickt hat, habe ich immer dafür gesorgt das er das möglichst nicht macht. Bis heute. Ich hoffe er hat es verstanden. Da haben beide Kinder von Jay Jay heute eine Menge über gutes Benehmen gelernt.

Mittwoch, 13. September 2017

Training

Jay Jay befindet sich gerade in der Vorbereitung für die Bringleistungsprüfung (BLP) und darf deswegen ab und zu mal ein wenig Wild apportieren. Das findet sie richtig klasse und strahlt dann übers ganze Gesicht. Sobald Wild im spiel ist, kann sie sich kaum zurückhalten und hat wirklich Schwierigkeiten vernünftig an der Leine zu gehen oder gar im Fuß zu bleiben. Aber sie weiß dass sie nicht arbeiten darf wenn sie sich nicht zusammenreißt. Armes Mädchen!



Gestern Abend habe ich sie übers Wasser geschickt und am anderen Ufer in den paar Pflanzen lag die Ente. Beim ersten mal schicken musste ich sie drei Mal auffordern ins Wasser zu gehen. Sie wusste ja nicht das auf der anderen Seite so eine tolle Belohnung auf sie wartet. Aber nachdem sie das erste Mal geschwommen ist und ich mit ihr weggegangen bin damit die Ente an anderer Stelle ein weiteres Mal ausgelegt werden kann, wusste sie worum es ging. Und ab da war kein Halten mehr uns Madame ist hurtig ins Wasser, sobald sie das Kommando dafür bekommen hat. Am Nachmittag durfte sie schon im Wald in einem sehr großen Gebiet eine Ente und ein Kaninchen suchen. Das hat sie wunderbar weitläufig gemacht und war sehr eifrig bei der Sache.
 


Nach der Arbeit gabs Futter und dann ging es ab aufs Sofa. Jay Jay erst einmal noch im Bademantel.



Später dann als sie trocken war, unter der Wolldecke. Fidi hatte ihr den Bademantel ausgezogen und sie dann zugedeckt und sie ist auch ganz lange so liegen geblieben. Hat ihr wohl gefallen! Sie sah auf jeden Fall sehr zufrieden aus.


Eigentlich schläft Jay Jay nachts erst in der Kudde oder in der Box und kommt gegen Morgen ins Bett. Nur wenn wir gearbeitet haben und sie richtig kaputt und zufrieden ist, dann kommt sie gleich mit ins Bett und kuschelt sich eng an einen von uns. So dann auch heute Nacht. Mein kleines Schwarzes brauchte Kuscheleinheiten.



Heute haben wir nicht viel gemacht, es stürmt und die Äste kommen runter. Also sind wir nur kurz zum Gassi nach draußen gegangen. Mozart durfte allerdings trotzdem arbeiten. Schließlich muss der kleine Mann geistig ausgelastet sein, wenn er danach mit den anderen warten muss bis ich fertig gearbeitet habe.Wir haben uns dafür dann unters Carport verzogen und fleißig am Fuß gearbeitet. Er macht das richtig schön und ist mit Begeisterung dabei. Meistens erarbeiten wir uns so das Mittagessen. Besondere Sachen braucht er nicht um sich für die Arbeit zu begeistern. Schnödes Trockenfutter reicht völlig aus um ihn vor Begeisterung zum Hüpfen zu bringen.
 

Wir kommen gerade von draußen, Mozart legt sich neben mich und döst. Da kommt Dottie an, schnüffelt an ihm und fängt an ihn hinten an der Pfote zu putzen. Sie putzt und putzt und schleckt obergründlich und wird einfach nicht fertig. Irgendwann hab ich gedacht ich guck mal was da ist, das sie so lange daran herum putzen muss. Mozart hat die ganze Zeit still gehalten. Er hat sich wohl nicht getraut sich zu bewegen. Wenn Dottie etwas will, dann tut sie das. Basta! Und Dottie wollte putzen. Ich hab also Licht an meinem Handy angemacht damit ich besser schauen kann. Und da ist tatsächlich ein klitzekleiner Ratscher oberhalb eines Ballens. Kaum zu sehen. Aber anscheinend hat Dottie das Blut gerochen und gleich Krankenschwester gespielt.


Jetzt liegen alle auf dem Sofa und schlafen. Jay Jay mit Ruten-Perücke von Aiden.

 

Und so liegt klein Mozart am allerliebsten. Schöööööööööööööööööööön langgestreckt.
 
 


Ich musste heute mal ein bisschen Nachschub besorgen.

















Freitag, 8. September 2017

Dies und das der letzten Woche

Da bin ich doch bei NanuNana über diese kleine Ente gestolpert! Die musste ich natürlich gleich mitnehmen, weil sie quakt wenn man drauf drückt. Dottie liebt diese kleinen Tierchen und hat schon ganz viele davon. Allerdings noch kein Entchen. Mozart findet die übrigens auch sehr gut und spielt viel damit. Nicht nur mit dem Entchen, sondern im Moment vor allem mit dem Schaf. Er hat ganz fix rausbekommen wie er das Geräusch an macht.
 
 


Kaum zu glauben, dass wir letztes Wochenende richtig Sommer hatten! Wenn ich jetzt rausschauen, graut es mir! Dunkel und Regen! Wie gut das wir das Wetter im Garten ausgenutzt haben. Mozart liegt ja gerne irgendwo drauf. Und am liebsten in meiner Nähe. Im Moment hat er wahnsinnig lange Beine, ist aber immer noch nicht größer als seine Mama.
 
Und dann kam der kleine Bub so um die Ecke! Abstreiten nützte da nix. Es war eindeutig bewiesen, dass er gebuddelt hatte. Gemeinsam sind wir dann die beiden Löcher wieder zumachen gegangen. Wir haben seit Jahren direkt am Ausgang vom Wintergarten einen Maulwurf oder eine Wühlmaus. Auf jeden Fall gräbt das Vieh ständig einen langen Gang. Wir haben schon alles versucht um ihn zu vertreiben. Er bleibt uns treu. Auf jeden Fall reizt dieser Gang Mozart zum buddeln. Vielleicht fängt er ihn ja mal oder vertreibt ihn zu mindestens!
 
Mozart und Jay Jay liegen oft dicht aneinander gekuschelt. Ich glaube sie genießt das genauso wie er. Sie ist ja auch so eine kuschelmaus wie der kleine Bub und das fehlte ihr wohl sehr. Mit uns kuschelt sie aber auch immer noch ordentlich und liegt abends dicht bei uns, genau wie Mozart.
 
Am letzten Sonntag sind meine neuen Aluhürden gekommen. Ein Traum! Und den ersten Sturm haben sie mittlerweile auch schon überstanden und sind tatsächlich stehen geblieben. Meine alten Holzhürden verabschieden sich langsam durch verrotten. Erst mal gabs fünf neue Hürden, im nächsten Jahr dann noch einmal fünf.
 
Hab natürlich gleich mal aufgebaut und vorher noch den Platz gemäht. Dann durfte Dottie Probespringen. Fand sie so gut, dass sie mir gleich mal in den Finger gebissen hat, als sie nach dem Ball schnappte den ich in der Hand hielt. Daran müssen wir wohl mal wieder üben! Eigentlich konnte ich mich mal darauf verlassen, dass sie niemals an ein Spielzeug geht das ich in der Hand halte. Auch nicht wenn ich noch so sehr damit rumfuchtel. Und nun floß Blut.
 
 
Montag durfte Jay Jay dann ein wenig  hüpfen und war danach ordentlich k.o. Das war so süß wie sie auf dem Sofa lag und lächelte. Das musste ich einfach fotografieren.
 

Am Mittwoch Nachmittag hatte ich frei und das endlich trockene Wetter für Training genutzt. Zuerst durften Dottie und Aiden mit mir los. Wir haben zusammen für Jay Jay eine Trainingsaufgabe ausgelegt und sind dann im großen Bogen über die Wiese wieder zurück. Die beiden sind ordentlich geflitzt.
 
 
Danach war dann klein Mozart dran. Mit ihm bin ich wieder ins Wäldchen gegangen. Ein bisschen Fußlaufen üben, Sitzenbleiben, Liegenbleiben, Abrufen. Hat der kleine Mann ganz toll gemacht. Selbst beim Foto machen ist er sitzen geblieben! Normal steht er immer auf, wenn ich in die Hocke geht. Hat er jetzt wohl endlich verstanden. Nur das herschauen müssen wir noch üben. Ich brauche etwa 20 Fotos um eines zu haben wo nicht in dem Augenblick wegschaut wo ich abdrücke.
 
 
 
Und dann war Jay Jay dran mit Training. Hab extra den Edeka leergekauft ihretwegen. Mein kleines Schwarzes steht auf Dosenfutter. Das ist DIE Belohnung für sie. Und damit habe ich schon so einiges in ihr kleine Köpfchen bekommen. Wenn sich das ordentlich lohnt, dann klappt es auch mit der Übung. Sogar auf Dauer.
 


Sie meint das war lecker! Die Tube ist leer und Jay Jay begeistert. Ich auch, denn nun wird der Stoppfiff wieder befolgt.

Die Übung die ich für Jay Jay mit Dottie und Aiden aufgebaut hatte war ein Blind. Allerdings mit weißen Markierstäben und weißen Dummys. Also ein wenig sichtig für sie. Ich habe sie gut ausgerichtet und gewartet bis sie wirklich in die richtige Richtung gehen würde. Kommando und mein Mädel geht gerade raus. Nach einigen Metern driftet sie aber nach links ab auf meine Spur. Da sie das nicht sollte, habe ich sie versucht zu stoppen. Keine Chance! Statt stehenzubleiben, kam sie näher. Noch mal der Pfiff und sie läuft immer noch weiter. Auch den dritten Pfiff ignoriert sie gekonnt und setzt sich dann doch tatsächlich etwa 5 Meter vor mir endlich hin.

 Ich hab sie dann ins Fuß genommen und sie musste mit mir zurück bis etwa zu dem Punkt wo ich gepfiffen hatte. Dort setzte ich sie ab. Pfiff und etwas Dosenfutter, damit sie auch weiß um was es für sie geht. Dann bin ich zurück zu meinem Ausgangspunkt. Arm gehoben, Stoppfiff, Click und wieder zurück zu meinem Mädel. Sie saß brav weiter an der Stelle. Wieder gab es Dosenfutter und dann noch ein paar Pfiffe direkt vor ihr, Click und Belohnung. Jay Jay musste weiter sitzenbleiben, während ich wieder zu meinem Ausgangspunkt gegangen bin. Dort gab es dann den Rückrufpfiff. Ich war gespannt, ob meine Maus das annimmt, oder ob sie weiter das Dummy suchen geht. Sie überraschte mich positiv, indem sie sofort und in rasendem Tempo zu  mir zurückkam. Click und Dosenfutter. Ich setzte sie dann ein weiteres Mal an und schickte sie voran. Wieder driftete sie ab, ließ sich dann aber sofort zurückrufen. Darauf hin bin ich  mit ihr zu dem Markierstab gegangen und wieder zurück. Nun konnte sie die Richtung halten, nahm den Suchenpfiff an und brachte das Dummy.

Beim zweiten Dummy, das in die andere Richtung lag, fast dasselbe Spiel. Mein Mädel nimmt die Richtung gut an, geht raus und driftet wieder nach links ab. Dieses Mal aber nicht auf meine Spur (die wäre rechts gewesen). Deshalb bekam sie wieder den Stoppfiff, den sie abermals gekonnt überhörte. Also dasselbe Spiel wie zuvor. Allerdings habe ich sie dann nicht zu mir zurück geholt, sondern von der Stelle wo sie saß nach rechts geschickt zum Dummy. Und das hat sie super gut angenommen, auf den Suchenpfiff reagiert und das Dummy gebracht. Das seitwärts schicken hat sie also tatsächlich beim letzten Training verstanden!

Ich hab dann die Dummys noch einmal ausgelegt und Jay Jay durfte zuschauen. Dazu bin ich nicht auf direktem Weg gegangen, sondern außen rum. Und obwohl mein Mädel ja bereits zwei Mal dort gewesen ist, einmal mit mir und einmal alleine, kam sie nach dem Schicken wieder nicht dort an, sondern driftete ab. Stoppfiff und Jay Jay stoppt! Click und ich musste dann zu ihr marschieren um sie mit dem Dosenfutter zu belohnen. Wieder zurück auf meinem Platz, habe ich sie dann wieder seitwärts geschickt und musste sie dann noch einmal stoppe, weil sie zu weit vor dem Dummy war. Auch diesen Stoppfiff hat sie wieder super angenommen und bekam dafür Click und Dosenfutter. Das Rückwärts schicken hat sie dann ebenfalls gut angenommen und mir das Dummy gebracht.

Dasselbe dann noch einmal auf der anderen Seite und noch ein drittes Mal auf beiden Seiten. Mein kleines Schwarzes ließ sich nun von mir stoppen, bekam die Belohnung und ließ sich seitwärts und rückwärts schicken bis sie den Suchenpfiff bekam. Das war richtig gut und wir machten dann Schluss.

Eigentlich wollte ich ja morgen mit Jay Jay zum WT "Braunschwieger Löwe". Unser erster Start in der F. Aber da das Training sich im Moment nicht so konstant zeigt und wir ja immer noch unsere Einweisebaustelle haben, wäre das kontraproduktiv. Wir machen zwar gute Fortschritte, aber ich befürchte, dass ich mir das wieder kaputt mache, wenn wir nun mit diesem Stand zum WT gehen. Sie braucht dafür noch ein bisschen Zeit. Und eine Menge Dosenfutter! Nur weil das jetzt mit dem Schicken und dem Stoppen am Mittwoch gut geklappt hat, heißt das ja nicht das sie das schon ständig machen wird. Nicht auszudenken, wenn sie lernt das sie auf WTs machen kann was sie will.


Sonntag, 27. August 2017

Training am Sonntag

Da das Futter alle war, musste ich vor dem Frühstück in den Keller um den Futtereimer aufzufüllen. Während ich am werkeln bin, kommt plötzlich Mozart um die Ecke! Das erste Mal, das er im Keller war! Gestern hatte er sich die erste und zweite Stufe runter getraut und heute stand er plötzlich neben mir. Nun müssen wir wohl aufpassen, dass wir ihn nicht aus versehen einsperren. Aiden kommt ja auch mit in den Keller. Er geht aber mit mir zusammen runter, so dass ich das auf jeden Fall mitbekomme. Anscheinend hat es den kleinen Mann so beeindruckt, dass ich ihn am Freitag auf der offenen Treppe so gelobt habe, dass er sich nun auch die Kellertreppe zugetraut hat.


Heute morgen habe ich noch weiter Kekse gebacken, während die Hundis ihr Frühstück verdauten. Als ich fertig war, gabs dann endlich Training. Zuerst Mozart. Mit ihm bin ich in den Wald gegangen. Vorgenommen habe ich mir eine Menge, gemacht haben wir nur ganz wenig. Ein bisschen apportiert, das allererste Mal im Wald. Hat er wirklich klasse gemacht. Beim ersten Mal wollte er gleich hinterher springen, allerdings war er noch angeleint. Dann beim zweiten versuch konnte er sich schon viel besser zurückhalten. Mozart ist voller Begeisterung zum Dummy gelaufen. Beim ersten Dummy war er ein wenig zu kurz, aber die drei anderen hat er ganz prima markiert und ist damit ganz schnell zu mir zurück gekommen. Das abgeben hat überhaupt nicht geklappt, dazu war er viel zu aufgedreht. Zuhause auf der Wiese klappt das deutlich besser. Da ist er aber ja auch im sicheren Zuhause. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem was er gemacht hat.


Dann haben wir am sitzenbleiben gearbeitet. Im Moment steht er immer auf, wenn ich ein paar Schritte weg gehe. Also haben wir daran gearbeitet dass er längere Zeit sitzen bleibt. Es gab bei jeder Übung ein paar Clicks mehr und normale Kekse am Ende dann Leberwurst.


Eigentlich wollte ich auch noch die Grundstellung, den Stopppfiff und das Voran auf die Futterschüssel üben. Aber obwohl wir nur 20 Minuten geübt haben, war Mozart nicht mehr aufnahmefähig. Naja, er ist auch erst fünf Monate, das muss ich mir immer wieder sagen. Er sieht schon so groß aus, aber er ist noch ein Junghund! Und die Arbeit im Wald hat ihn doch ganz schön gefordert. Auch wenn wir da schon spazieren gegangen sind, Arbeit ist doch was anderes. Außerdem verarbeitet er wohl auch noch die beiden Ausflüge von Freitag und Samstag.


Danach hab ich mir dann die Jay Jay geholt für ein kleines Training. Heute war seitwärts schicken dran. Hab nur zwei weiße Dummys mitgenommen, damit mein Mädel die auch gut sieht. Mit ihr bin ich auf die große Wiese gegangen, die gerade frisch gemäht war und wunderbar nach Heu duftete. Ich liebe diesen Geruch! Wir haben dann noch ein wenig Heu gewendet beim arbeiten.


Zuerst habe ich mir einen Platz gesucht von dem aus Jay Jay arbeiten sollte. Dann bin ich mit ihr losgestiefelt und habe mit ihr zusammen das erste Dummy 20 Meter nach rechts ausgelegt. Zurück zu ihrem Platz und dann zusammen mit meinem Mädel das zweite Dummy 20 Meter nach links gebracht. Zurück auf ihrem Platz, habe ich sie abgesetzt und mich etwa 5 Meter vor sie hingestellt. Linker Arm hoch, Sitzpfiff, dann den Arm zur linken Seite, warten und Kommando. Obwohl Jay Jay so saß, dass sie besser nach links hätte starten können und wir dieses Dummy ja auch zuletzt zusammen ausgelegt hatten, dreht sie sich um und startet nach rechts! Nein! Ich setz sie zurück und versuche es noch mal. Und wieder läuft sie zur falschen Seite. Glücklicherweise kann ich meine Maus schnell stoppen damit sie sich nicht auch noch selber mit dem apport belohnt. Da ist mir klar, dass sie sich die Bohne dafür interessiert wohin ich zeige. Es liegt also nicht daran, dass ich vielleicht die Hand abknicke oder so etwas. Sie meint auf das Kommando hin schon zu wissen was sie tun soll. Sehr gute Erkenntnis. Ich hatte das bereits befürchtet und war vorbereitet.


Also hab ich sie wieder hingesetzt wie zuvor. Ein kleines bisschen in Richtung linkem Dummy sitzend. Und wieder gibt es den Sitzpfiff, der linke Arm geht zur Seite. Ich sage ihr, sie solle sitzen bleiben, denn sie schaut wie zuvor zur anderen Seite. Ich habe dann weiter leise mit ihr geredet und sie fürs sitzenbleiben gelobt, bis sie endlich in die Richtung schaute in die ich zeigte und in die sie laufen soll. Noch einmal lobe ich sie dafür, dass sie dorthin schaut und gebe das Kommando. Ich bin gespannt, ob sie umdreht, oder ob sie nun endlich zum linken Dummy läuft. Das kleine Schwarze prescht los in die richtige Richtung! Click, Lob und angefeuert und sie kam begeistert mit dem richtigen Dummy zu mir zurück. Dosenfutter!


Als ich das Dummy wieder ausgelegt habe, musste Jay Jay auf ihrem Platz sitzen bleiben. Sie war ja zuvor schon einmal mit mir auf dem Platz und hatte das Dummy bereits von dort geholt. Sollte das nicht ausreichen, wäre ich dann weiterhin jedes mal mit ihr zusammen zum auslegen gegangen. Aber erst einmal wollte ich es so ausprobieren. Ich habe mein Mädchen danach mal nach rechts und mal nach links geschickt. Nicht abwechselnd, sondern immer überraschend. Auch zwei, drei Mal zur selben Seite. Jay Jay hat nicht ein einziges Mal mehr einen Fehler gemacht. Alle Dummys hat sie sauber und richtig rein geholt und abgeliefert. Und jedes Mal wenn sie sich für die richtige Seite entschieden hatte und losstürmte, gab es einen Click. Die Dosenfutterbelohnung dann nach Abgabe. Als ich kaum noch Futter hatte, bereitete ich den Schluss der Übung vor und ließ mir das von rechts geholte Dummy geben. Ich brachte meine Maus zurück zu ihrem Platz und warf dieses Dummy dann ein paar Meter weiter. Dann drehten wir um und ich setzte sie wieder ab. Ich war gespannt ob Jay Jay nun das geforderte Kommando nach links ausführen würde oder ob sie umdrehen und das Dummy von hinten holen würde. Sie holte ganz artig das linke Dummy. Click! Party! Ich hab mich soooooooooooo gefreut! Nun durfte sie noch das letzte Dummy arbeiten, indem ich sie nach hinten schickte. Auch das holte sie perfekt und durfte als Belohnung den Rest Futter aus der Tube schlecken. Fand sie sehr gut!


Jay Jay strahlte, ich strahlte. Ich glaube sie hat jetzt begriffen was ich von ihr will. Zwei ganz große Baustellen von uns scheinen nun in der Auflösung zu sein! Ich bin echt happy. War ein klasse Training.








Samstag, 26. August 2017

Ausflug nach Bremerhaven

Heute waren wir mit Mozart noch einmal in Bremerhaven. Gestern war es doch sehr aufregend für ihn, so dass ich beschlossen habe noch einige Male mit ihm nach Bremerhaven und Bremen zu fahren. Heute habe ich extra einen Parkplatz ausgesucht, auf dem es auch einen Grünstreifen gibt, so dass Mozart vorher noch mal Pipi machen konnte. Aiden natürlich auch. Der "Große" durfte mit um Mozart ein bisschen beizustehen. Aiden ist ja völlig cool und Mozart sollte sich das von ihm abschauen. Zuerst ging es durch eine sich selbst öffnende Glastüre und dann mussten wir auf den Fahrstuhl warten. Dieses mal ein geschlossener. Hat der Kleine ganz toll gemacht, genau wie gestern auch. Bevor es dann in den Trubel ging, wenn man im Columbus-Center überhaupt von Trubel sprechen kann, mussten wir einen langen, leeren Gang entlang. So ist der kleine Mann dann heute ganz sanft zur Action gekommen. Er konnte schon von weitem sehen, dass dort hinten mehr Menschen laufen und wurde nicht so ins kalte Wasser geworfen wie in Bremen. Mit Aiden an seiner Seite ging es dann durchs Columbus-Center bis zum Eis-Cafe Venezia. Dort suchten wir uns einen kleinen Tisch an der Seite und die Hunde bekamen etwas zum Kauen. Die ersten 5 Minuten war Mozart sehr aufgeregt. Er kaute zwar an seinem Teil, wollte sich aber nicht hinlegen. Doch dann, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, legte er sich hin und genoß sein Kauteil im liegen. Ab da, war der Bub total entspannt.
 
Aiden fand es klasse, dass er völlig überraschend etwas zum Kauen bekommen hat. So was gibt's  normalerweise nicht mehr. Welpen (oder Junghunde) sind halt doch toll!
 
Fidi und ich haben ein leckeres Eis genossen. Nutella-Spaghetti-Eis! Der Hit!
 
Danach sind wir dann weiter durchs Columbus-Center und weiter über die Rampe zum Schiffahrtsmuseum. Fotos mussten natürlich auch sein.
 
 
Dann ging es weiter am Mediteraneo vorbei und auch hier mussten die beiden noch einmal posen für ein Foto.
 
 
Wir mussten dann kurz ins Mediteraneo rein, damit wir über die Brücke zurück zum Columbus-Center kommen. Die offene Steintreppe hat Mozart klasse gemeistert. Das haben wir ja gestern schon geübt. Und so ging mein Kleiner Bub die Treppe als hätte er nie etwas anderes getan. Bevor es zurück zum Parkplatz ging, mussten die beiden noch einmal warten, weil ich mal kurz nach neuen Schuhen schauen musste.

Als ich dann aus dem Geschäft zurück kam, hat der kleine Mann sich soooooooooooooo gefreut und sprang nur noch an mir hoch. Seine Mama war endlich wieder da! Wenn ich nicht da bin ist, das für den Süßen immer noch eine kleine Katastrophe. Er kann das zwar ganz gut aushalten, aber wenn ich wieder da bin, will er am liebsten auf den Arm.
 
Am Abend habe ich dann Kekse gebacken für die Fellnasen. Hünerherzen/Banane und Putenleber/Möhre. Die Hundis durften zwischenzeitlich immer mal ein paar Tropfen probieren, wenn ich gekleckert hatte. Eine ganz schöne Arbeit, aber so weiß ich was drin ist und den Hunden gefällt es. Man hat ja sonst nix zu tun.


Kleine Leckerchen fürs Training.
 
 
 
Und große für die Resonanztropfen von Aiden.
 


Jetzt noch nachtrocknen lassen, damit das Ganze auch lange hält.
 

Samstag, 12. August 2017

Trainings

Gestern hat es irgendwie nur geregnet den ganzen Tag. Und es war lausig kalt. Wir haben dann am späten Nachmittag im Wohnzimmer die Heizung angemacht. Die beiden Labradore, hatten sich schon ganz klein zusammengerollt, als wollten sie sagen: ES IST KALT! Stimmt genau! Man kann die beiden jetzt nur noch sehr schwer auseinander halten. Eigentlich nur, wenn man sie genau kennt. Wer ist denn nun wer?
 

Richtig! Oben liegt der Mozart mit Öhrchen nach hinten und unten hat sich die Jay Jay zusammen gerollt. An Mozart fallen uns immer öfter Dinge auf die Mama genau so macht. Gegen Abend hat es dann doch tatsächlich aufgehört zu regnen und es wurde sogar noch "warm". Wir wären aber auch bei Regen zum Obedience-Training gegangen. Haben uns schließlich die ganze Woche lang darauf gefreut!

Wir waren nur zu fünft und hatten zwei Trainer. Was für ein Luxus! Mozart und ein anderer Hund mussten sich einen Trainer teilen. Dementsprechend viel haben wir auch gemacht. Hier toucht mein kleiner Mann das Target. Während der Arbeit hat die Trainerin vier Pylonen Drumherum gestellt. Hat ihn überhaupt nicht gestört und Mozart hat fleißig weiter getoucht. Später wird das mal die "Box".  

Die Gruppe 
 
Am Ende der Stunde haben wir Mozart noch mal mit dem Körmaß gemessen. Er ist weiterhin 46 cm Groß. Der kleine Bub war richtig fertig am Abend und hat so tief geschlafen, dass er tatsächlich nicht mitbekommen hat, dass ich ihn fotografiert habe! Ich bin sogar in die Küche gegangen ohne das er es gemerkt hat. Er hat aber auch wirklich sehr gut mitgearbeitet.


Heute morgen hatten wir wieder unser Welpentreff mit Training. Ich glaube ich muss mir langsam einen anderen Namen dafür ausdenken. Welpen trifft es so langsam ja nicht mehr. Die Kleinen sind jetzt mit 5 Monaten Junghunde. Das lässt sich keinesfalls leugnen. Gerade in der letzten Woche hat sich nicht nur bei Mozart gezeigt, dass sie anfangen ihr eigenes Ding zu machen. Mein Bub entfernt sich nun weiter von mir, hört nicht mehr ganz so gut und ich habe ihn gestern erwischt, wie er mit den Vorderpfoten auf der Arbeitsplatte in der Küche stand und untersuchte was da so drauf ist! Auf Nachfrage bei den anderen, kamen ähnliche Geschichten zutage. Das Erziehungsprogramm wird nun also ein wenig angezogen ...


Natürlich hat es immer noch so geregnet, dass ich das Auto unterm Carport weg gefahren habe, damit wir dort arbeiten können. Aber die Kleinen haben heute morgen wieder fantastisch mitgearbeitet. Es macht richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten und zu sehen wie sie sich langsam entwickeln. Schade das ich nicht alle sehen kann, aber die anderen werden wir auf jeden Fall mal besuchen fahren. Am Ende der Stunde habe ich dann endlich mal daran gedacht Fotos von den Lütten zu machen.


Lucy
 
Geenie
 
Falco
 

Nieke (Amal) war heute nicht da. Aber vielleicht denke ich ja nächstes mal daran noch einmal Fotos zu machen! Meine "Babys" haben sich wirklich alle ganz toll entwickelt.

Auch den Nachmittag hat es weiter geregnet, erst gegen Abend wurde es endlich trocken und die Sonne kam hervor. Mozart hat die Schnauze voll und versteckt sich unter der Rute von Aiden. Er kann das Wetter wohl auch nicht mehr sehen!
 
 
Pfötchen! 0
 


Ich hab mir auch ein neues Shirt genäht. Ich finde es ist sehr schön geworden. Der Schnitt ist derselbe wie immer, dieses Mal ist aber der Kragen wieder anders. Den Stoff finde ich richtig klasse! 0


Heute Abend waren Mozart und ich noch kurz am See zur "Seefete". Der Bub war doch ein wenig beeindruckt von den ganzen Leuten die da so saßen, hat aber alle die ihn begrüßen wollten artig mit den Füßen am Boden begrüßt. Und alle waren sich einig: Der ist aber süß! Stimmt, finden wir auch!


Wo wir schon mal so schön am Wasser waren, habe ich natürlich auch gleich ein bisschen mit dem Kleinen gearbeitet. Hatte extra das Wasserdummy mitgenommen und bin mit Mozart ein Stück von den Leuten weg gegangen. Mutig habe ich das Geschirr abgemacht und wir haben uns eine Stelle am Wasser gesucht mit seichtem Eingang. Dummy geworfen. Mozart ist tatsächlich einfach stehen geblieben. Apport! Mozart läuft zum Wasser, ein Stück hinein, zögert kurz als es tiefer wurde und geht dann doch weiter und schwimmt zum Dummy. Als wir letztens am See waren, ist er zwei oder drei Mal ein bisschen mit dem Kopf unter Wasser gewesen, weil es plötzlich tief abfiel. Schnell schwamm er zum Dummy, schnappte es sich und kam damit zu mir zurück. Ich stand natürlich direkt am Wasserrand, damit ich ihm das Dummy abnehmen kann bevor er es ausspucken kann. War gar nicht nötig, denn mein kleiner Mann kam ganz artig damit zu mir, ich habe es genommen und dann "Schütteln" gesagt, woraufhin er sich schüttelte. Nicht das er schon wüsste was das bedeutet. Aber da er es ja sowieso tun wird, kann ich ja auch das Kommando schon mal davor setzen. Mozart hat absolut keinerlei Anstalten gemacht das Dummy fallen zu lassen um sich zu schütteln! Ich habe das Dummy dann noch zwei Mal geworfen und mein Kleiner hat sie beide Male genauso brav geholt und mir gebracht. Er hätte ja gerne noch weiter gespielt, aber ich fand das reichte. Wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören.


Mozart zeigt gerade an, dass er nach draußen muss. Er läuft zur Terassentür, kommt ein Stück zu mir zurück, läuft wieder zur Tür und zu mir zurück. Endlich mal ein Hund der ein wenig deutlicher ist!


Morgen fahren wir nach langer Zeit mal wieder auf ein Agility-Turnier. Für Mozart das erste in seinem Leben. Ich bin gespannt was er dazu sagt. Ich habe beide Mädels gemeldet. Mal schauen wie sie sich machen. Ich erwarte nichts. Hoffe nur auf einen schönen, entspannten und möglichst trockenen Tag.