Dienstag, 13. Februar 2018

Apell mit Schuss

Das Wetter war heute so klasse, das musste ich einfach ausnutzen. Neben einem gemeinsamen Spaziergang mit allen Vieren, gab es für Mozart sogar zwei kleine Trainings und für Jay Jay einen einzelnen Spaziergang, auf dem sie ein Dummy arbeiten durfte, dass ich irgendwo "verloren" hatte.

Die Bordertierchen durften gemeinsam mit mir ihre gelben Bälle bespaßen, mussten dafür aber wenigstens kurz für mich posieren.
 
 
Der süße Aiden. Ich finde er wird immer süßer, je älter er wird. Das kommt hier auf dem Bild gar nicht so rüber, aber er schaut so sanft und weise.

Am Vormittag hatte Mozart dann sein erstes kurzes Training. Wir beide haben ein wenig an der Fußarbeit trainiert. Nach einiger Zeit zauberte ich dann ein Dummy aus der Tasche hervor und warf dieses während des Fußlaufens vor uns. Aufnehmen durfte der Bub es aber erst, als wir direkt davor standen. Fand er blöd. Da er angeleint war, blieb ihm aber kaum eine Wahl. Nach der Aufnahme musste er sich dann setzen und das Dummy auch noch festhalten, während ich ihn ausgiebig gestreichelt habe. Nach einiger Zeit durfte er mir das Dummy geben. Er bekam es dann aber von mir wieder und sollte es wieder festhalten. Das haben wir dann zwei, drei Mal gemacht, bevor es wieder ans Fußgehen ging. Manchmal habe ich das Dummy aber auch selber aufgehoben.

Am Nachmittag, einige Zeit nach unserem Spaziergang, gab es dann noch ein weiteres kleines Training für den Buben. Zusammen mit Jenny haben wir den Appell mit Schuss einmal durchgespielt. Das hat Mozart wirklich gut gemacht. Ich habe mich die ganze Zeit auf den kleinen Mann konzentriert während der Fußarbeit. Als der Schuss ertönte blieb ich stehen und Mozart setzte sich ohne weiteres Kommando und verfolgte das Dummy! Fußkommando und Mozart läuft sofort mit mir mit. Als der zweite Schuss ertönt, sitzt Mozart schon. Er hat beobachtet, wie die Hand nach oben Ging und sich daraufhin sofort gesetzt. Finde ich erstaunlich, dass er das so kombiniert hat, obwohl wir den Appell das erste Mal mit Schuss gemacht haben. Und dann gibt es Leute, die meinen Hunde wären doof.

Als ich Mozart schickte um das Dummy zu holen lief er auch sofort los. Markiert hatte er allerdings nicht so gut und brauchte dann auch Hilfe von Jenny um fündig zu werden. Egal, darum ging es mir ja auch nicht. Er sollte nur noch mal den Schuss mit dem Fallen eines Dummys verbinden, damit es nicht so etwas besonderes ist. Er durfte danach dann noch eine Markierung holen und das war es auch schon. Ich bin ganz stolz wie fein er gearbeitet hat.

Jetzt sind die Hunde aber auch alle ordentlich k.o. und liegen alle platt auf den Liegeplätzen verteilt.

Freitag, 9. Februar 2018

Jede Menge Fotos

Heute haben wir uns bei Sonnenschein wieder zum Training getroffen. Da Birgit ihren Fotoapparat mit dem neuen Objektiv mitgebracht hatte, gibt es mal keinen Trainingsbericht, sondern Fotos!



















Von Jay Jay habe ich dann wenigstens noch ein Handyfoto gemacht. Gespannt schaut sie zu, wie einer der beiden anderen arbeitet.


Donnerstag, 8. Februar 2018

Läufigkeit und Training

So die Dottie ist dann mit ihren Stehtagen auch durch. Seit gestern knurrt sie wieder wenn Mozart ihr am Po schnüffelt. 5 ganze Tage lang hat sie Mozart wann immer sie konnte angeflirtet. Aus Sicherheitsgründen hatte sie immer ein Höschen an - das erste mal in ihrem Leben. War aber kein Problem, sie hat es anscheinend nicht gestört. Da das Höschen ja nur vor spontanem besteigen schützt, haben wir natürlich immer aufgepasst und die beiden Niemals alleine gelassen. Einer von beiden musste immer mit. Gemeinsame Spaziergänge gab es auch nicht. Das fand Dottie natürlich klasse, denn dafür durfte sie dann auch mal ihre Ballspiele mit mir spielen.


Mozart hat die Zeit wirklich gut überstanden. Als Dottie am 1.2. spät abends plötzlich beschlossen hat, dass sie jetzt sofort Babys machen will, hat sie Mozart den Hintern vor die Nase gehalten, der gerade auf dem Sofa lag und schlief. Er hat sofort verstanden das da was anders ist als sonst. Aber nachdem wir Dottie auf ihren Platz geschickt haben, war alles ok. Die nächsten Tage hat sie immer wieder mal versucht Mozart zu animieren. Und dann hat er ganz süß um sie geworben. Hat sie angestupst, auf dem Rücken ein wenig geputzt, ist um sie herumgetänzelt, hat sie angespielt. Wieder um sie herumgetänzelt und angestupst. Wenn er dann versucht hat sie zu besteigen, habe ich ihn gerufen und er ist dann auch gekommen. Da er ja vielleicht mal Deckrüde werden soll, will ich das nicht mit einem NEIN belegen.


In etwa 2,5 Monaten wird nun Jay Jay wieder läufig - ich bin gespannt wie er das dann meistert. Ich denke aber er hat schon eine Menge gelernt. Zum Glück ist Dottie ja eigentlich unsere Polizistin und passt immer auf, dass hier nicht zu viel getobt wird. Sie wird dann also vermutlich auch dazwischen gehen, wenn Mozart seine Mutter umwirbt. Sie braucht sich dazu auch nur dazwischen zu stellen und gucken. Das reicht in der Regel schon. Aber ansonsten wird Jay Jay dann auch Höschen tragen und nachts in der Box sein. Ebenso bekommt sie dann einzelne Spaziergänge und wird auch nicht mit Mozart allein gelassen. Ich fand das jetzt eigentlich ganz easy zu managen. Hab mir das doch schwieriger vorgestellt.


Heute haben wir das schöne Wetter genossen. Mittags eine Runde mit allen zusammen und am Nachmittag durfte dann der Mozart ein bisschen mit mir trainieren. Zuerst haben wir versucht frei bei Fuß zu laufen. War nicht so dolle. So schön wie er an der Leine läuft, so schlecht macht er es ohne. Zwei Schritte Fuß und schwups prescht er vor und erntete dafür ein Schade. Nach etlichen versuchen wurde es dann besser. Er hat also gelernt, dass er das nicht soll. Nachdem das klar war kam das Dummy zum Einsatz. Fidi hat uns dabei geholfen.


Ich bin mit Mozart einige Schritte Fuß gelaufen, dann habe ich ein Zeichen gegeben und Fidi hat eine Markierung geworfen. Natürlich in der Nähe von ihm, damit er das Dummy auch schnell aufheben kann, falls Mozart losläuft. Und Mozart lief natürlich los. War mir eigentlich klar. Aber durch Fehler lernt er ja. Also gab es ein Schade und Rückruf. Bevor der Bub am Dummy war, drehte er dann auch um und kam zu mir zurück. Da bin ich ganz schön stolz drauf, dass er so gut hört! Nächster Versuch. Fuß! Nach einigen Schritten fällt das Dummy. Ich bleibe stehen und Mozart auch. Click! Das war klasse! Nun muss er sich nur noch setzen. Also noch einmal. Und dieses Mal wartete ich solange bis er sich gesetzt hat bevor es den Click gegeben hat.


Dann eine Stufe schwieriger. Fußlaufen, nach einigen Schritten fällt das Dummy. Ich bleibe stehen und Mozart setzt sich. Click und Belohnung. Dann Fußkommando und Mozart prescht los. Schade! Er lässt sich aber wieder zurückrufen. Noch einmal von vorne. Fußlaufen, Dummy fällt, stehen bleiben. Fußkommando und Mozart kommt tatsächlich mit. Nach ein paar Schritten bleibe ich wieder stehen, warte einen Moment und dann darf der Bub endlich das Dummy holen. Dadurch dass er sich so zurücknehmen musste, hat er ganz schön Stress aufgebaut, was er nun versuchte durch flitzen abzubauen. NEIN! Ok, dann komm ich halt. Sehr brav!


Wir haben die Übung dann noch ein paar Mal gemacht und Mozart kam dann immer artig mit dem Dummy zurück. Er prescht ja immer fast in mich rein und verliert dann das Dummy. Allerdings hebt er es freiwillig wieder auf und präsentiert es mir. Deswegen habe ich nun angefangen ihm das Dummy hinterher noch mal anzubieten. Er muss dann sitzenbleiben mit Dummy im Fang und ich streichle ihn. Beim letzten Apport preschte Mozart dann nicht in mich rein, sondern bremste rechtzeitig vorher ab. Ich habe ihm dann das Sitzkommando gegeben und er setzte sich tatsächlich mit Dummy im Fang vor mich hin! So artig der Bub!


Das Lernziel war: Fuß bedeutet nicht Apport! Und ich glaube das hat der kleine Mann sich sehr schön erarbeitet und es auch verstanden. Mozart lernt schnell und wenn er einen Fehler gemacht hat, dann macht er ihn meistens nur einmal. Ich bin so begeistert von ihm.


Während Mozart dann ins Haus musste, bin ich mit den Großen noch eine Runde gegangen. der kleine Mann sollte das gelernte nicht durch toben überlagert. Nun liegt der Bub auf dem Sofa und verarbeitet das Gelernte.



Freitag, 2. Februar 2018

Knackiges Training für JJ und Mo

Heute gab es mal wieder ein schönes Training für Mozart und Jay Jay. Freitags treffen wir uns mit Isi und Birgit und deren Hunden zum Training. Zuerst waren die Kleinen dran. Wie schon beim letzten Mal, haben wir uns wieder in der Sandkuhle getroffen. Und heute habe ich sogar von beiden Hunden ein paar Videos bekommen. Mozart bekam zu aller erst eine Markierung mit Schuss geworfen. Das allererste Mal für ihn. Er hat sehr schön aufgepasst und obwohl er zuvor noch nie einen Schuss mit einem Dummy verknüpft hat, hatte ich das Gefühl er sitzt noch gespannter. Auf dem Bild arbeiten wir von Start zu D.
 
Mozart holt das Dummy nach dem Schuss sehr schön. Wir arbeiten jetzt mit 500g-Dummys. Die kann der Bub aber noch nicht so gut bändigen und lässt sie ab uns zu fallen, bzw. trägt sie so locker, dass sie am Band runterbaumen. Das wird aber noch, da mache ich mir keine Gedanken. Um das bessere Aufnehmen zu üben, wollte ich ein spezielles Dummy besorgen. Als Mozart dann das nachgelegte Dummy geholte hat, habe ich mich sehr gefreut, dass er dieses dann so schön getragen hat. Als er näher kam, merkte ich dann auch warum. Er kam doch tatsächlich mit genau so einem Dummy an, das ich für ihn kaufen wollte zum üben. Und dann kam die Überraschung. Es ist unseres! Wir haben es doch tatsächlich von Birgit und Isi geschenkt bekommen. Danke! Danke! Danke!
 
Danach fand ein kleines Treiben in dem umrandeten Gebiet statt. Auch das erste Mal für den kleinen Mann. Er schaute sehr schön aufmerksam und interessiert zu und versuche beide im Auge zu behalten. Ich schickte ihn dann drei Mal und er suchte sehr schön und kam mit den gefundenen Dummys auch schnell zu mir zurück. Feiner Bub!
 
 
Dann habe ich mich mit ihm nach rechts gedreht, es sollte eine weitere Markierung mit Schuss und nachgelegtem Dummy fallen. Dieses Mal drehte ich mich nach dem Schuss aber wieder zur Suche um. Kein Problem, Mozart blieb artig am Bein. Als ich ihn dann jedoch in die Suche schickte, bog er natürlich ab Richtung Markierung. Damit hatte ich gerechnet und pfiff ihn schnell zurück. Er suchte dann Dummy Nummer vier, brauchte dafür dann aber ein wenig Hilfe von mir, weil ihn die Markierung doch sehr ablenkte. Aber wir haben es geschafft das Dummy rein zu holen!
 
Und dann durfte er sich endlich das von ihm so lange gemerkte Dummy holen:
 
Und das nachgelegte Dummy ebenfalls:
 
Damit war das Training für den kleinen Buben beendet und wir holten uns die Großen zum arbeiten. Nicht ohne zuvor zu besprechen welche Aufgaben wir stellen wollten. Jeder hatte sich eine Aufgabe ausgedacht und arbeitete diese auch als erstes. Hier die Aufgabe von Birgit. Wir stehen gegenüber eines Hügels, an dem bereits zuvor 6 Dummys incl. Markierstab ausgelegt waren. In nicht allzu großem Abstand steht rechts und links am Hang jeweils ein Helfer der eine Markierung wirft. Nun soll der Hund zuerst Voran auf den Hügel geschickt werden, danach dürfen die Ablenkungsmarkierungen gearbeitet werden. Im zweiten Durchgang wird die Strecke nach hinten verlängert, so dass die Ablenkungsmarkierungen deutlich mehr ziehen. 
 
Die erste Aufgabe hat Jay Jay prima gemacht.
 
Beim zweiten Durchgang gab es einen kleinen Frühstart. Aber meine Maus hat sich suuuuuuuper toll Voran auf den Hügel schicken lassen! Und was noch schöner ist, sie lässt sich nun pushen von mir! Das hat sie wirklich ganz klasse gemacht.
 
Die nächste Aufgabe war von Isabella. Wir stehen am Startpunkt mit Blickrichtung zur freien Fläche. Dort findet ein Treiben statt und drei Dummys werden ausgelegt. Umdrehen mit Blick in den schmalen Waldweg. Am Ende geht es ein Stück hinaus und auf einem Hügel liegt ein Blind, das nun beschossen wird. Der Hund soll zuerst das beschossene Blind holen, danach in die Suche geschickt werden. Dann geht es zu nachgelegten Dummy durch den Waldweg und zum Schluss noch einmal in die Suche. Dummy Nummer 3 aus der Suche wird wieder eingesammelt. Eine sehr schöne, aber auch schwierige Aufgabe.
 
Leider habe ich unterschätzt, dass ich Jay Jay nicht bis zum Schluss sehen kann wenn ich sie durch den Waldweg schicke und habe zu früh gepfiffen. Birgit erzählte mir dann, dass sie artig die Nase runternahm, allerdings 10 Meter zu früh und deswegen dann nicht zum Erfolg kam.
 
Und wenn man richtig pfeift, also länger wartet obwohl man den Hund nicht mehr sieht, dann klappt das auch.
 
Die letzte Aufgabe habe ich dann gestellt.  Dazu mussten wir noch einmal den Platz wechseln. Wir stehen an S1 (durch einen Markerstab markiert) mit Blickrichtung zum Hang. Dort fällt zuerst Dummy 1 (D1), danach dann Dummy 2 (D2). Nun werden 30 Schritte Fuß gelaufen in Richtung des anderen Hügels. Von dort wird nun zuerst Dummy 1 (D1), danach dann Dummy 2 (D2) gearbeitet. An beiden Stellen wird ein Dummy nachgelegt während wir von S2 wieder zu S1 frei bei Fuß laufen. Nun wird zuerst das nachgelegte Dummy von D1 geholt, danach dann das Dummy von D2. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist der Winkel ganz schön eng.
 
Jay Jay hat sehr schön gearbeitet. Als ich sie auf das nachgelegte Dummy (D2) schickte (blaue Linie) habe ich sie zu sehr nach rechts ausgerichtet, so dass sie kurz hinter D2 landete. Ich überlegte, wie ich sie nun von dort zu D1 bekomme und entschied mich dafür sie erst ein wenig näher zu mir zu pfeifen. Dummerweise stolperte sie dabei über D2 und brachte das Dummy natürlich mit. Was lernt man daraus? Bei solchen Aufgaben sollte man doch ein wenig mehr nach links ausrichten und dann lieber weiter hinten handeln wenn es denn nötig ist. Beim zweiten Versuch habe ich sie dann auch anders ausgerichtet und Jay Jay hielt prima die Richtung. D2 durfte sie dann auch noch einmal arbeiten.